Implizite Volatilität ist die Schwankung, die der Optionsmarkt für die Zukunft erwartet und die bereits in den Optionspreisen steckt. Sie lässt sich nicht direkt beobachten, sondern wird aus den Preisen zurückgerechnet, indem ein Optionspreismodell so lange angepasst wird, bis Modell- und Marktpreis übereinstimmen.
Für den DAX bündelt der VDAX diese Erwartung in einem Index, ähnlich wie der VIX für den S&P 500. Ein hoher VDAX bedeutet, dass der Markt größere Schwankungen einpreist, ein niedriger das Gegenteil.
Die implizite Volatilität ist der Ausgangspunkt der Berechnung. Das DAX Gamma Cockpit bestimmt sie für jeden Strike aus den Eurex-Settlement-Preisen und leitet daraus die Griechen und die Gamma-Landschaft ab. Steigt die implizite Volatilität, weiten sich die erwarteten Spannen, und die Levels rücken auseinander.
Implizite Volatilität ist eine Markterwartung, kein Versprechen. Sie sagt, womit der Markt rechnet, nicht, was eintreten wird.
Live-Levels, Marktmodus und Absicherungsdruck in Echtzeit, aus echten Eurex-ODAX-Optionsdaten.
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