Ein Iron Condor besteht aus vier Optionen: einem verkauften Call-Spread oberhalb und einem verkauften Put-Spread unterhalb des aktuellen Kurses. Beide Spreads haben denselben Verfall. Das Risiko ist durch die jeweils gekauften äußeren Optionen begrenzt.
Die Position ist auf einen ruhigen Markt ausgelegt. Sie gewinnt aus dem Zeitwertverfall und aus fallender Volatilität, solange der Kurs zwischen den beiden verkauften Strikes bleibt. Bewegt sich der Markt kräftig über eine der Grenzen hinaus, entstehen Verluste bis zum begrenzten Maximum.
Weil der Iron Condor Optionen verkauft, ist er eine Short-Volatilitäts-Position: hohe implizite Volatilität macht ihn attraktiver zu eröffnen, ein Anstieg der Volatilität belastet eine offene Position.
Dies ist eine Begriffserklärung, keine Handelsempfehlung. Aufbau, Chancen und Risiken hängen von den konkreten Strikes und dem Marktverlauf ab.
Live-Levels, Marktmodus und Absicherungsdruck in Echtzeit, aus echten Eurex-ODAX-Optionsdaten.
Cockpit ansehen →